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Aktuelle Projekte

Was Kirche neben Gottesdiensten und Gemeindearbeit noch alles leistet, bleibt oft im Verborgenen. Dabei bringt die Verantwortung für 20 Orte mit ihren Gemeindegliedern und 20 Kirchen mit sich, dass wir für sehr viel mehr Sorge tragen und immer wieder Engagement gefragt ist.

Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl von Projekten vor, die derzeit von uns betrieben werden oder in Planung sind. Wegen der Vielzahl von Aktivitäten zeigen wir Ihnen hier lediglich die wesentlichen Vorhaben unseres Kirchengemeindeverbandes. 

Beim Thema Bau sind dies in dem Fall die teuersten Maßnahmen. Da ist es verständlich, dass die Kirchgemeinden, die eine größere Baumaßnahme betreiben, gerade für Spenden am dankbarsten sind.

Bei Interesse erkundigen Sie sich bitte gern nach weiteren Projekten Ihrer Kirchgemeinde, die hier vielleicht noch nicht aufgeführt sind. Auch Anregungen sind willkommen. Für Fragen steht Ihnen das Gemeindebüro zur Verfügung. 

Kirchendach Kirchengel

Kirchendächer sind immer wieder ein zentrales Thema, wenn es um Bau geht, zumal die Erhaltung des gesamten Gebäudes vom Zustand des Daches abhängt.

Seit diesem Jahr ist im Zuge eines Sonderprogramms der Städtebauförderung die Instandsetzung des Kirchturmdaches der Kirche Kirchengel ganz konkret in Planung, was bedeutet: Es wurde ein Konzept vom Architekten erstellt und Fördermittelbeantragung betrieben. Bei Vorliegen aller Bewilligungen kann die Maßnahme durchgeführt werden.

Aber auch hier geht es nicht ohne Eigenmittel (finanziellen Anteil der Kirchgemeinde). Kirchengel freut sich über jeden Spendenbetrag zugunsten der Kirche oder Kirchgemeinde.

Die Orgel der Kirche St. Crucis zu Großenehrich

Die Orgel der St. Crucis-Kirche Großenehrich wurde 1851 von August Witzmann (Stadtilm) erbaut. 

Das zweimanualige Werk mit mechanischen Schleifladen ist 8,20m breit (!) und nur 2,58m tief; im hinteren Bereich stehen die vier Windladen des Pedals nebeneinander, davor außen die beiden Windladen des 2. Manualwerks, dazwischen die beiden Laden des Hauptwerks. 

1919 wurde die Orgel von Wiegand Helfenbein (Gotha) „im romantischen Sinne umgestaltet“. 

Dabei wurden Umdisponierungen vorgenommen sowie die Pedalkoppelventile ausgebaut und die Windkästen auf 2/3 verkleinert. 

Friedrich Löbling (Erfurt) führte 1972 eine „Generalreinigung“ und „technische Überholung“ durch; dabei wurden leider auch eigenmächtig klangliche Veränderungen unter dem Einfluss des Neobarock vorgenommen. 

Herbert Löbling baute die Orgel im Sommer 1993 teilweise aus, „um das Instrument vor Beschädigungen durch die anstehende Kirchenrestaurierung zu bewahren“. 

Er arbeitete zuerst vier Register auf, nach und nach weitere. „Konzeptionelles Ziel war und ist die Wiederherstellung der Spielbarkeit mit allen vorhandenen Registern“. 

Dieses Ziel wurde allerdings nicht bis zum Ende verfolgt: die Orgel ist in ihrer heutigen Gestalt ein trostloser Torso; von 24 Registern (laut Manubrien) fehlen 12 Register komplett; diese liegen unrestauriert, aber geordnet auf dem Dachboden. Eine grundlegende Restaurierung der Orgel steht bevor. 

Text: Andreas Fauß 

Die Ev. Kirchgemeinde Großenehrich möchte auf ein großes Projekt aufmerksam machen, an dessen Vorbereitung bereits seit langem gearbeitet wird und das nun endlich in einem ersten Bauabschnitt 2022 beginnen könnte:

Reparatur, Restaurierung und Reinigung der Witzmann-Orgel

in der St. Crucis Kirche Großenehrich

Die gesamte Maßnahme kostet über 100.000,00 €. Neben Fördermittel verschiedener Institutionen hat die Kirchgemeinde hierfür einen finanziellen Eigenbeitrag zu leisten, sodass wir hier auf Ihre Unterstützung in Form von Spenden hoffen. Ziel ist es, innerhalb der nächsten Monate einen Betrag von mindestens 10.000,00 € zu sammeln. Dies geschieht in Großenehrich auf sehr anschauliche Weise: 

In der Kirche Großenehrich ist ein Rahmen für ein Puzzle mit 2000 Teilen aufgestellt. Pro eingenommener Spende in Höhe von 5,00 € wird dem Puzzle ein Teilchen hinzugefügt. So können Sie bei Ihrem Besuch in der Kirche den Fortschritt der Aktion immer aktuell mitverfolgen und sehen, wie wir uns unserem Projekt finanziell Stück für Stück annähern. Also puzzeln Sie mit!

Baumaßnahme Kirchendach Holzengel

Am 10. Juli 2022 fand nun endlich die feierliche Wiedereinweihung der St. Trinitatis-Kirche in Holzengel statt, nachdem seit 2021 am Kirchendach gebaut wurde. Nun endlich ist es fertig. Das Projekt hat allen Beteiligten bis zum Schluss viel abgerungen. Die Kirchgemeinde Holzengel dankt allen Helfern, Spendern und Fördermittelgebern für ihre Unterstützung! 

Turmbekrönung der St. Michael-Kirche, Kirchengel

 

Bereits von weitem sieht man nun den Kirchengler Engel auf der Turmspitze im Sonnenlicht erstrahlen. Ein Highlight also nicht nur für die Kirchgemeinde Kirchengel, die mit viel Engagement auf diesen Tag hingearbeitet hat.

Vorangegangen ist die Sanierung des Kirchturmdaches, bei der nun auch gleichzeitig die Turmuhr instandgesetzt wird. Die Kirchgemeinde Kirchengel ist im Rahmen dieser Maßnahme sehr dankbar für die stetige Unterstützung des beauftragten Planungsbüros Hartkopf aus Bennungen und der Baureferentin des zuständigen Kreiskirchenamtes, Frau Baum. Der Zimmereibetrieb Frank Hellmann aus Hayn setzte die Bauarbeiten am Kirchturmdach tatkräftig um. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Städtebauförderung, die Landeskirche und den Kirchenkreis sowie zwei Stiftungen (Axel Springer Stiftung und Peter Dornier Stiftung).

Das feierliche Ereignis am letzten Freitagnachmittag glückte nun trotz unsteter Wetterprognose im Beisein der Ehrengäste, hier insbesondere der Superintendentin des Kirchenkreises, Frau Steffi Wiegleb, des Bürgermeisters der Stadt Greußen, Torsten Abicht, und des Ortsteilbürgermeisters der Engelsdörfer, Mike Löbler. 

Durch die anwesende Handwerksfirma wurde die Bekrönung auf der Kirchturmspitze angebracht. In den sog. Turmknopf wurde noch eine Zeitkapsel, welche die Kirchenälteste von Kirchengel mit aktuellen Dokumenten und Münzen vorbereitet hatte, für die Nachwelt eingelegt.

Pfarrerin Theresa Hauser aus Greußen fand vor Ort passende Worte:

„Ein Engel für die Kirche in Kirchengel – etwas Passenderes könnte es ja kaum geben.

Ein Engel oben auf der Kirchturmspitze. Zwischen Himmel und Erde. Da gehört er hin, der Bote zwischen Himmel und Erde.“ Anschließend sprach sie einen Segen für die Gemeinde Kirchengel, der die Symbolik dieses Engels als Hoffnungsträger, Wächter, Beschützer und Botschafter Gottes besonders hervorhob.

Beschallungs-/Verstärkeranlage St. Martini Kirche Greußen

Die Kirchgemeinde Greußen hat die Installation einer Verstärker-/Beschallungsanlage in der Kirche Greußen vornehmen lassen. 

Durch die Ausstattung von Chorraum, Kirchenschiff und Emporen mit einem multifunktionalen Beschallungssystem wurde eine ausreichende Akustik im gesamten Innenraum geschaffen werden. So wird einerseits die Situation für Ältere/Hörbehinderte verbessert. Aber auch die Nutzungsmöglichkeiten der Kirche werden dadurch vielseitiger. 

Die St.-Martini-Kirche verfügt über den größten Innenraum in Greußen und Umgebung. Die technischen Einbauten sollen nicht nur die Durchführbarkeit eigener kirchlicher Angebote verbessern, sondern auch mit weiteren Veranstaltungsarten einen Beitrag zum kulturellen öffentlichen Leben leisten. 

Sanierung von Dach, Fassade und Hofdurchfahrt nebst Errichtung eines Carports am Pfarrhaus Greußen

Das Pfarrhaus mit dem Pfarramt Greußen, Herrenstraße 6, ist der Geschäftssitz des Kirchengemeindeverbandes. Zustand und Erscheinungsbild des Gebäudes hatten lange Zeit nicht die passende Außenwirkung. 

Im Gebäude-Inneren wurden bereits 2018 die Büroräume renoviert, dann in 2020 anlässlich des Einzuges der neuen Pfarrerin in Greußen der Eingangs- und Treppenbereich erneuert und umgestaltet. Die Atmosphäre ist jetzt einladender. 

Nun soll auch das Äußere folgen. Die Sanierungsarbeiten laufen bereits. Das Dach ist gemacht. Die Straßenfassade erstrahlt in neuem Glanz. Nun steht u. a. noch die Errichtung eines Carports auf der Hofseite an. 

Ein ambitioniertes Projekt, aber auch eine Investition in die Zukunft des Kirchengemeindeverbandes und des Pfarrsitzes Greußen. Möglich wird es im Wesentlichen durch Fördermittel, für die sich die Kirchgemeinde Greußen seit letztem Jahr stark gemacht hat.

Spenden sind der Kirchgemeinde Greußen jederzeit sehr willkommen.

Torhaus und Ringmauer Abtsbessingen

Wer schon mal in Abtsbessingen war, der kennt das imposante Torhaus vor der Kirche. 

Wussten Sie, dass dies ein ganz besonderes, historisches Baudenkmal ist?

Das im Osten der Kirchhofsmauer stehende Torhaus wurde um 1500 errichtet und besteht aus einem massiven, aus Natursteinen errichteten Unterbau mit tonnengewölbter Durchfahrt und einem Fachwerkobergeschoss, aus dem sich ein hoher sechsseitiger, laternenbekrönter Dachreiter erhebt. Dieses Torhaus ist in der Tat das einzige seiner Art in Nordthüringen und eines der wenigen in Thüringen überhaupt. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Leider ist der aktuelle Zustand besorgniserregend. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein der St. Crucis Kirche Abtsbessingen bestehen bereits seit Längerem Überlegungen, wie dieses einmalige Zeugnis der Ortsgeschichte erhalten werden könnte. Schließlich wurde ein Architekturbüro hinzugezogen, das ein Konzept erstellte, auf dessen Basis die Fördermittelbeantragung zur Sicherung und Instandsetzung des Torhauses etc. erfolge. 

Das Projekt beinhaltet noch viel mehr als nur Instandsetzungsarbeiten. Das Torhaus soll als touristischer Zielpunkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, im Sinne einer multifunktionalen Nutzung.  Im Zuge der Maßnahme würde im Torbogen ein Infopunkt mit Bänken zum Verweilen eingerichtet. Der Infopunkt enthält eine Schautafel, aus der die Besucher (Einwohner, Gäste und Radwanderer des unweit vorbeiführenden Unstrut-Werra-Radwanderweges) Informationen über das Dorf, die Kirche und das Torhaus sowie über die Region entnehmen können.

Auch wenn Drittmittel bereits in Aussicht gestellt wurden, ist das Kostenvolumen der gesamten Maßnahme mit über 100.000,00 € und der dementsprechend zu erbringende Eigenanteil ein finanzieller Kraftakt für Abtsbessingen und die Kirchgemeinde. Spenden sind sehr willkommen.

Geplant ist die Umsetzung ab 2022.